21 - Jüdische Familien

Etwa ab dem 17. Jahrhundert konnte sich eine kleine jüdische Gemeinde in Freren etablieren. Eine zentrale Stelle jüdischen Lebens bildete die Ecke Grulandstraße/Goldstraße. Davon zeugen nicht nur der 1984 aufgestellte Gedenkstein und das Haus der Familie Manne (Bethaus). Das Eckgebäude gegenüber, in dem später Dr. Philipp Jacob, Arzt und Frerener Ehrenbürger, praktizierte, gehörte dem 1942 im Ghetto Riga verstorbenen Siegfried Meyberg. Nahebei befindet sich in der Grulandstraße das Haus der Familie Fromm. Vor den genannten Häusern  wie auch bei den früheren Häusern an der Einmündung der Grulandstraße in die Mühlenstraße (Familie Schwarz), in der Bahnhofstraße und am Durchgang der Bahnhofstraße zum Kirchblick vor den Häusern der Familien Meyberg erinnern 27 Stolpersteine an verschiedenen Stellen an die einstigen jüdischen Bewohner. Das „Stolperstein-Projekt“ wurde von Künstler Gunter Demnig Mitte der Neunziger Jahre ins Leben gerufen. Mittlerweile wurden die Stolpersteine in über 750 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern verlegt. Das Projekt ist damit das weltweit größte dezentrale Mahnmal.

ev1.tv der Talk - Jüdisches Leben in Freren / Teil 1

Teil 1:  http://bcove.me/6fo38q0b JR

Im Gespräch mit Lothar Kuhrts. Er gründete die Geschichtswerkstatt Samuel Manne und erforscht die jüdische Geschichte Frerens.

 

ev1.tv der Talk - Jüdisches Leben in Freren / Teil 2

Teil 2:  http://bcove.me/johf960x JR

Im Gespräch mit Lothar Kuhrts. Er gründete die Geschichtswerkstatt Samuel Manne und erforscht die jüdische Geschichte Frerens.


Berichte aus der Lingener Tagespost:

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Artikel
LT 17.03.2014 - Grundschüler reinigen Stolpersteine in Freren

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Artikel
LT 17.03.2014 - So kann Erinnerungsarbeit funktionieren

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LT 21.02.2014 - 12000 jüdische Soldaten fallen im Ersten Weltkrieg

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LT 13.08.2013 - Bundesverdienstkreuz für Lothar Kuhrts

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LT 08.11.2013 - Gedenken an die Frerener Juden

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Artikel
LT 10.11.2012 - Stolperstein-Ausstellung in Messingen eröffnet

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Artikel
LT 13.06.2012 - Stolpersteine in der Stadt Freren verlegt

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Artikel
LT 23.22.2012 - Frerener Heimatverein sponsert einen Stolperstein

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Artikel
LT 09.11.2011 - Gedenkveranstaltungen zu den Novemberpogromen 1938

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Artikel
LT 08.11.2011 - Ab 1941 lebte in Freren kein Jude mehr

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Artikel
LT 10.11.2009 - Schrader: Genau hier sahen Bürger zu

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Artikel
LT 09.11.2007 - Handeln gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung

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Artikel
Lt 09.11.2006 - Mahnung: Menschen niemals ausgrenzen

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Artikel
LT 09.11.2004 - Gegen die Trägheit des Vergessens und Verdrängens

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Artikel
LT 05.11.2003 - Süskind: Peitschen sausten auf uns nieder

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Artikel
LT 22.10.2003 - Die Schwestern von Samuel Manne kommen im

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Artikel
LT 09.07.2002 - Mit kühlem Kopf und heißem Herzen

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Artikel
LT 12.12.2001 - ,,Man ging entweder zum Leben oder zum Sterben"

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Video
ev1tv-der-talk---juedisches-leben-in-freren--teil-1

Artikel
Beitrag zur Geschichte der Juden im Raum Lingen von Lothar Kuhrts

 

Vorwort

1. Material und Weg Seite 6

2. Jüdische Feste und Gebräuche Seite 6

3. Die preußische Zeit von 1702 - 1806 Seite 8

4. Die französiche Zeit von 1806 - 1813 Seite 9

5. Die hannoversche Zeit von 1815 - 1866 Seite 12

6. Die preußische Zeit von 1866 - 1918 Seite 21

7. Die Weinmarer Republik von 1919-1933 Seite 35

8. Die nationalsozialistische Zeit von 1933 - 1945 Seite 41

8.1 Reichtagswahlen 1932/33 und Abstimmung 1934 Seite 41

8.2 Erste Maßnahmen zur Gleichschaltung Seite 45

8.3 Antijüdische Bestimmungen von 1933 - 1939 Seite 48

8.4 Das Pogrom von 9./. November 1938 Seite 52

8.5. Einzelschicksale jüdischer Menschen aus Lingen, Lengerich und Freren Seite 55

9. Jüdischer Totenbrauch und jüdische Friedhöfe Seite 101

10. Quellen und Literatur Seite 107